Carmen Souza im Achteckhaus

September 5, 2026 Von MartinKuenkele

Ich bin gespannt auf ihr neues Album ‚Nha Voz‘, welches im nächsten Jahr erscheinen soll. Der Titel steht für ‚meine Stimme‘. Auf der Homepage des Jazzclubs kann man Carmen Souzas Gedanken lesen zu dem anstehenden Album.

An diesem Abend im Achteckhaus – der Lokation des Jazzclub Darmstadt – zog uns Carmen Souza mit ihrer Stimme in ihren Bann … vom ersten Takt. Sie selbst begleitete sich sowohl auf der akustischen Gitarre als auch auf dem Klavier getragen von ihren langjährigen Mitstreiten, dem Bassisten aus England Theo Pascal und dem Schlagzeuger von Mozambique Elias Kacomanolis. Alle zusammen erzeugten eine Spannung, die zum Luft anhalten anhielt und manchmal löste sich die Spannung durch einen spontanen Beifall.

Carmen Souza erzählt zwischen den Stücken kleine Geschichten aus ihrer musikalischen Heimat, den Kapverden, wie z.B. die Briten auf die Inseln gekommen sind oder sie erzählt vom Drummer Elvin Jones, den sie sehr verehrt. Nach der kurzen Pause ‚Song for my father‘ von Horace Silver, dessen Ursprung auch die Kapverden sind in einer ihr eigenwilligen Form. Schon zu Beginn des Konzertes dachte ich es wäre dieses Stück, weil es rhythmisch sehr ähnlich war. Der Rhythmus der Kapverden!

Möglich gemacht hat diesen Abend eine Unterstützung durch Merck wie wir erfahren in der Anmoderation. Großartig.